Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran
Freitag, 2. Dezember 2011, 20.00 Uhr
Freitagsabonnement, Wahlserie und freier Verkauf |
Reservation
| Mit | Ilja Richter Thomas Henninger von Wallersbrunn Birte Wentzek |
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| Inszenierung: | Paul Bäcker | |
| Bühnenbild: | Charles Copenhaver | |
| Kostüme: | Sylvia Rüger | |
Eine Produktion des Tournee-Theaters Thespiskarren |
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Uraufführung: 12. Januar 1999, Théatre Les Gémeaux, Scène Nationale des Sceaux in Zusammenarbeit mit Le Théatre Scène Nationale de Narbonne.
Deutsche Erstaufführung: Dezember 2001, Landestheater Burghofbühne Dinslaken
Geschichte
Gar nicht schlecht, einen erwachsenen Freund zu haben, auf den man sich verlassen kann, wenn man nicht mehr weiter weiss. Noch dazu, wenn er ist wie Ibrahim, der Kolonialwarenhändler aus der Pariser Rue Bleu, ein verschmitzter Weiser, der für jedes Problem eine Lösung in seinem Koran findet. Und Probleme hat er genug, der 13-jährige Moses, der seinem Vater, einem Rechtsanwalt, den Haushalt führt. Die Mutter hat sie früh verlassen. Weil sie das Glück suchte, wie der Junge später erfährt, und weil dies mit seinem Vater nicht möglich war.
Moses Vater, der sich in einer Art Dauerdepression befindet, kümmert sich kaum um seinen Sohn. Da Einkaufen auch zu Moses Pflichten gehört, geht er regelmässig in den Laden des alten Arabers, Monsieur Ibrahim, der aber gar kein Araber ist, sondern Moslem und, wie er immer wieder zu sagen pflegt, seinen Koran kennt. Ibrahim eröffnet dem Jungen eine neue Welt. Zwischen den beiden ungleichen Menschen entwickelt sich eine wunderbare Freundschaft, die sie schliesslich auf eine lange Reise führt, nach Ost-Anatolien in die Heimat von Monsieur Ibrahim.
Ein heiterer Theaterabend mit einem Hauch Ernsthaftigkeit, mit einem wunderbaren Ilja Richter, der mit seiner immensen Wandlungsfähigkeit das Publikum verzaubert.

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