Moby Dick oder der Wal
Herman Melville
Samstag, 26. November 2011, 20.00 Uhr
Samstagsabonnement, Wahlserie und freier Verkauf |
Reservation
| Regie: | Vera Oelschlegel | |
| Bühnenbild: | Reinhart Zimmermann | |
| Ausstattung: | Elke Eckardt | |
| Bühnenfassung: | Vera Oelschlegel | |
| Theater des Ostens Berlin |
Der weltberühmte Roman «Moby Dick» von Herman Melville wurde 1851 veröffentlicht und fünfmal verfilmt. Seine Story erinnert an den «Fliegenden Holländer» von Richard Wagner und an Ernest Hemingways «Der alte Mann und das Meer». In grossartigen Szenen und Dialogen erörtert Melville alles am Beispiel des Walfangs: Fragen der menschlichen Existenz, Zivilisation und Natur, Kunst, Philosophie, Psychologie.
«Moby Dick» ist ein Gleichnis auf einen fanatischen Machthaber, der voller Hass und Rache bereit ist, seine Mannschaft stellvertretend für die Gesellschaft ins Verderben zu reissen.
Dieses grandiose Schauspiel, hervorragend gespielt vom Theater des Ostens Berlin unter der Leitung der grossen Dame des deutschen Theaters, Vera Oelschlegel, erzählt ein Abenteuer, in dem sich unser Leben, so unterschiedlich es auch sein mag, in seinem Auf und Ab widerspiegelt. Voller Geheimnisse wie das Meer.
Spannend wird dabei auch die Besetzung der Schiffsmannschaft mit Schauspielern verschiedener Nationen gespielt. «Eine eindrucksvolle Inszenierung und starke, schauspielerische Leistungen. So spannend wie ein guter Krimi, mit einer fesselnden Bühnenfassung, begeisterte das Theater des Ostens Berlin...»
Inhalt der Geschichte
Der junge Abenteurer Ismael heuert auf einem Walfänger an. Die Mannschaft ist ein zusammengewürfelter Haufen rauer Männer, die aus verschiedensten Ländern und Schichten stammen und somit einen Mikrokosmos der Welt bilden. Das Kommando führt der mysteriöse Kapitän Ahab. Der Harpunier Queerqueg, ein Südseeinsulaner, wird Ismaels bester Freund. Schon bald stellt sich heraus, dass die Jagd nur einem einzigen gilt: Ahabs Todfeind, Moby Dick, dem weissen Wal. Ahab hatte einst auf der Jagd nach dem Wal ein Bein verloren. Duch sein Charisma und die Aussicht auf Belohnung gelingt es ihm, die Mannschaft für seine egoistischen Ziele zu gewinnen. Der Kapitän beginnt nun den Kampf um Leben und Tod...
Einführung in das Stück um 19.15 Uhr im Kleinen Saal.
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