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Misery

Nach dem gleichnamigen Roman von Stephen King
Kriminalstück von Simon Moore

Samstag, 29. Oktober 2011, 20.00 Uhr

Samstagsabo Samstagsabonnement, Wahlserie und freier Verkauf | Reservation

MiseryEine Produktion der Nordtour Theater Hamburg

Mit Herma Koehn und Oskar Ketelhut
Regie: Klaus Engeroff
Bühnenbild: Katrin Reimers

Ausgezeichnet
Am 13. Oktober 2009 erhielt Herma Koehn den «Rolf-Mares-Preis der Hamburger Theater» in der Kategorie «Aussergewöhnliche Leistungen Darstellerinnen» für ihre Darstellung der Anni Wilke in «Misery».

Der Thriller – die Geschichte
Meisterhaftes Thriller-Theater: Grandios zeigt Herma Koehn in der Rolle der Anni Wilke die vielen Gesichter einer unberechenbaren wie gefährlichen Psychopathin. Unfähig, zwischen Realität und Wirklichkeit zu trennen, schafft sie in der dichten Inszenierung von Klaus Engeroff eine Atmosphäre der Verrücktheit, die den Atem raubt und fesselt.

«Misery» ist Nervenkitzel pur. Stephen King, dessen Roman die Vorlage zum Kriminalstück lieferte, gilt als Meister des Schreckens. Was der Erfolgsschriftsteller Paul Schellhorn, gespielt von Oskar Ketelhut, in diesem ausgefeilten Psychodrama erlebt, ist mehr als nur ein Albtraum. Nach einem Autounfall im Schneesturm auf einsamer Strasse wird der Schwerverletzte von Anni Wilke gerettet. Hingebungsvoll pflegt ihn die Ex-Krankenschwester in ihrem einsam gelegenen Haus. Wie sich bald herausstellt, ist Annie die grösste Bewunderin des Autors, sie verehrt ihn zutiefst und verfolgt das Schicksal seiner Romanheldin «Misery» mit fanatischem, geradezu krankhaftem Interesse.

MiseryBald schon zeigt Anni ihr wahres Gesicht: abgeschnitten von der Aussenwelt wird der hilflose Patient mit Medikamenten vollgepumpt und gefangen gehalten. Als Anni zum grossen Übel auch noch erfährt, dass Paul die Roman-heldin im letzten Band sterben lassen wird, ist Anni ausser sich vor Zorn. Sie zwingt den Schriftsteller zu einer neuen Version, in der Misery weiterleben kann. Doch Paul ist ein ebenbürtiger Partner und treibt das Spiel gegenseitiger Abhängigkeit mit grimmigem Galgenhumor auf die Spitze, ein verbissener Kampf ums nackte Überleben beginnt. Wer gewinnt dieses grausame Spiel?


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Paul Angele

Wiler Beschläge

 


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