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Jedermann – das Spiel vom Sterben des reichen Mannes

von Hugo von Hofmannsthal

Freitag, 11. November 2011, um 20.00 Uhr

Freitagsabonnement, Wahlserie und freier Verkauf | Reservation

Mit Holger Schwiers in der Hauptrolle
In weiteren Rollen:   Thomas Ney, Magdalena Kropiunig, Ellen Schwiers, Ingo Neise, Dirk Bender, Frank Hangen, Sabine Urban, Eva Röder und Hagen Marks
Inszenierung:   Ellen Schwiers
Co-Regie:   Katerina Jacob
Bühnenbild:   Heidrun Schmelzer
Bühnenausstattung:   Rolf Brettschneider
Musik:   Christiane Goeke
Ton und Technik:   Marcus Halbig
Produktion:   Das Ensemble

JedermannInhalt
Der genusssüchtige, hartherzige «Jedermann» wird mitten aus dem bunten Leben auf Geheiss Gottes vom Tod abgeholt. Eben noch hat er die guten Ratschläge seiner Mutter in den Wind geschlagen, hat höhnisch die Bitten um Hilfe seiner armen Nachbarn und Schuldner abgewiesen. Jetzt, angesichts des Todes, verlassen ihn alle Freunde, seine Buhle, seine Verwandten. Für seinen Reichtum kann er sich nichts mehr kaufen; er verzweifelt. Im Grabe, in das ihm die von ihm vernachlässigten «Guten Werke» und der «Glaube» als allegorische Figuren fürbittend folgen, betet er um Erbarmen. Gott wird ihn erhören, Gott verzeiht. Der Teufel, der sich dieser verluderten Seele sicher war, muss unverrichteter Dinge wütend abziehen.

Das Projekt «Jedermann» zog sich über acht Jahre hin. Mit den ersten Entwürfen begann Hofmannsthal im April 1903. Eine frühe Fassung des Stoffs von 1905 ist erhalten; sie unterscheidet sich jedoch sehr stark von dem späteren Stück. Beendet wurde es erst im September 1911.

Premiere hatte der «Jedermann» bei den Salzburger Festspielen am 22. August 1920 in der Inszenierung von Max Reinhardt. Reinhardts Idee war es, das Stück auf dem Platz vor dem Salzburger Dom aufzuführen, wo es nach Hofmannsthal seinen «selbstverständlichen Platz» gefunden zu haben schien. Mittelalter und Barockzeit, Kirche und Friedhof, Mönche und Musikanten schienen hier in der Gegenwart präsent.

Bis 2001 hielten sich die Inszenierungen der verschiedenen Regisseure an das ursprüngliche Konzept Reinhardts. Seit 2002 wird der «Jedermann» nun in einer modernisierten Inszenierung mit künstlichem Licht aufgeführt. Am 5. August 2003 fand die 500. Vorstellung des «Jedermann» im Rahmen der Salzburger Festspiele statt. Die Titelrolle des «Jedermann» gilt in der Theaterwelt als eine Ehre, die nur den berühmtesten Theaterschauspielern zuteil wird. Auch die übrigen Rollen des Stücks, zumal jene der Buhlschaft, werden traditionell hochkarätig besetzt.
Frau Ellen Schwiers hat mit ihrem «Jedermann» den begehrten 1. Inthega Preis erhalten. Auch sie hat ihr Stück mit hochkarätigen Schauspielerinnen und Schauspielern besetzt, allen voran ihrem jüngeren Bruder Holger Schwiers.

Das Stück wird traditionell ohne Pause gespielt. Wir freuen uns, Sie nach dem Theater noch in unserem Theatercafé willkommen zu heissen. Das Schauspielensemble wird ebenfalls anwesend sein.

Einführung um 19.00 Uhr. Wir fühlen uns sehr geehrt, dass Frau Schwiers die Einführung in das berühmte Theaterstück selber im Kleinen Theatersaal geben wird.


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