Samstag, 27. Februar 2010, 20.00 Uhr
Mobbing
 Samstagsabo, Wahlserie und freier Verkauf
Von Annette Pehnt
Mit Gilla Cremer
und Patrick Cybinski/Cello
Regie: Michael Heicks
Koproduktion Theater Unikate Gilla Cremer mit dem Theater Bielefeld und den Hamburger Kammerspielen
Uraufführung 23. September 2008
In der Verbindung von Anteilnahme und Distanz gelingt Annette Pehnt ein glänzender Roman, der von Macht und Ausgrenzung in der Arbeitswelt handelt und behutsam seine grossen Themen Vertrauen, Achtung und Würde ins
Alltägliche einzubetten versteht.
Aus der Presse: Grossartiges Theater mit Gilla Cremer: «Es gibt sie ganz selten, diese besonderen Theaterabende, nach denen man als Zuschauer einfach nur glücklich ist, dabei gewesen zu sein. In den Kammerspielen gab es jetzt so einen Abend: die Uraufführung von Annette Pehnts «Mobbing» mit einer Gilla Cremer zum Niederknien.
Annette Pehnt beschreibt in ihrem Roman, wie sich Mobbing am Arbeitsplatz auf das private Leben auswirkt. Beschreibt, wie der Mann Jo mit seiner Arbeit zugleich zu Hause den Boden unter den Füssen verliert. Erzählt wird sein «Fall» aus der Sicht seiner Frau. Die wird von Gilla Cremer gespielt, der Mann von einem Cello-Spieler, Patrick Cybinski, in einem Glaskasten. So mag sich jemand fühlen, der von anderen gemieden und ausgegrenzt wird sprachlos und abgeschirmt wie unter einer Glasglocke. Heicks hat dafür ein so einfaches wie geniales Bild gefunden. Jos Frau wird haltlos in den Strudel ihres Mannes hineingezogen, schwankt zwischen Solidarität und Vorwürfen. Gilla Cremer tanzt auf diesem schmalen Grat virtuos. Souverän wechselt sie zwischen Wut, Humor und Selbstironie.
Ein Stück Theater, das bereits kurz nach der Premiere Furore gemacht hat in Deutschland, ein Theaterstück der ganz grossen Klasse.
Sponsoring: St.Galler Kantonalbank
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